„Ankommen heißt erst einmal lernen“ – Unsere neue Personalvorständin nach 100 Tagen im Unternehmen

Wer Inga Dransfeld-Haase auf den Fluren, im Betriebsrestaurant oder in Video-Meetings begegnet, auf den oder die wirkt sie sofort nahbar: aufmerksam, interessiert, zugewandt. Hundert Tage ist die neue Personalvorständin und Arbeitsdirektorin jetzt in der TÜV NORD GROUP aktiv: „Ankommen heißt für mich erst einmal lernen und wissbegierig sein“, sagt sie.

Präsent ist sie auf vielen Betriebsversammlungen, natürlich in HR-Gremien und z. B. im virtuellen Zukunftsdialog, zu dem der Vorstand einlud. Und beim TÜV NORD-Fußballturnier feuerte sie die Mannschaften an und übergab die Pokale. Besonders beeindruckend sei die Vielfalt im Unternehmen, sagt sie. Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen, Kompetenzen, Lebenswegen und Leidenschaften. „HR ist für mich einfach das Spannendste in Unternehmen, die Menschen interessieren mich“, hatte sie bei ihrer Vorstellung im Zukunftsdialog den inländischen Kolleginnen und Kollegen erzählt.

Dass Vielfalt für sie mehr ist als ein abstrakter Begriff, merkt man gleich. „Ich bin begeistert, wie divers die Kolleginnen und Kollegen sind“, sagt sie lachend. „Und das sage ich nicht nur, weil diese internord-Ausgabe außergewöhnlichen Hobbys unserer Mitarbeitenden gewidmet ist. Eisbaden, Unterwasserfotografie, Latin Pop, Ballonfahren und vieles mehr – das ist ja fantastisch!“

Ankommen heißt für mich erst einmal lernen und wissbegierig sein.

Inga Dransfeld-Haase
Personalvorständin TÜV NORD GROUP

Fußballturnier in Hannover: Inga Dransfeld-Haase mit dem Sieger-Team von ALTER Technology aus Spanien.

Im September fand der 2. virtuelle Zukunftsdialog statt mit (v.l.) Moderatorin Rebekka Bracht-Kühl von der Konzern-Kommunikation, Personalvorständin Inga Dransfeld-Haase, CEO Dr. Dirk Stenkamp und Meike Reuter, Personalleiterin TÜV NORD AG und Bereichsleiterin HR Governances & Services.

Und warum ist privater Ausgleich wichtig? „Weil gute Leistungen Energie brauchen – und Energie entsteht nicht nur im Job“, ist Inga Dransfeld-Haase überzeugt. „Hobbys verbinden uns mit dem, was uns als Menschen ausmacht. Sie geben Kraft, Perspektive und oftmals auch Demut. Und: Sie machen Teams, die miteinander arbeiten, kreativer.“

Ehrenamtliches Engagement aus Überzeugung

Inga Dransfeld-Haase lebt mit ihrem Mann und ihrer zwölfjährigen Tochter im Ruhrgebiet, Hannover ist jetzt ihr Zweitwohnsitz. Sie ist bei LinkedIn und auch Instagram unterwegs und engagiert sich – zusätzlich zu ihren beruflichen Aufgaben – in gesellschaftlichen Initiativen, die ihr am Herzen liegen.

Bei den Special Olympics, der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Beeinträchtigung setzt sie sich gezielt für Inklusion ein. Diese Menschen dabei zu unterstützen, sich sportlich zu entfalten und für die Gesellschaft sichtbar zu werden, ist für sie eine Herzenssache. „Sport schafft Begegnung. Und Begegnung schafft Verständnis. Genau das brauchen wir.“ Dazu passt sehr gut, dass TÜV NORD gerade die Patenschaft für die laufende Inklusions-Basketball-Liga in Nordrhein-Westfalen übernommen hat.

Jugendliche zeigen uns jeden Tag, was möglich ist, wenn man mutig denkt, Chancen ergreift und Verantwortung übernimmt.

Inga Dransfeld-Haase
Personalvorständin TÜV NORD GROUP

Ebenso wichtig ist Inga Dransfeld-Haase ihr Engagement bei „Startup Teens“, einer Initiative, die junge Menschen für Unternehmertum begeistert und die sie schon in ihrem vorigen Job als Vorständin für Personal und Soziales bei BP förderte. „Jugendliche zeigen uns jeden Tag, was möglich ist, wenn man mutig denkt, Chancen ergreift und Verantwortung übernimmt. Diese unternehmerische Haltung spornt zu guten Leistungen an und stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Europa“, ist sie überzeugt. Deswegen ermutigt sie junge Menschen, mit guten Ideen Unternehmen zu gründen und sich in ihnen zu engagieren.

2024 wurde Inga Dransfeld-Haase eingeladen, für den Buch-Bestseller „Zukunft im Widerspruch“, ihre Gedanken zur Zukunft Deutschlands aufzuschreiben. In dem Beitrag fordert sie dazu auf, Bildung neu zu denken und gezielt in das Potenzial von Menschen zu investieren. Nur dann könne Deutschland „den Wandel meistern und in eine gute Zukunft schauen“.

Verantwortung in der Gesellschaft – und im Unternehmen

Zivilgesellschaftliches Engagement ist ihr ein echtes Anliegen – das zeigte sich auch, als sie im September mit dem gesamten TÜV NORD-Vorstand in Berlin am Demokratie-Dinner teilnahm. Das Event wurde von der Konzernrepräsentanz initiiert und gemeinsam mit dem ZEIT-Medienhaus und weiteren Unternehmen gestaltet. An diesem Abend wurden kleinere Vereine und Institutionen, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen, von einer Jury ausgezeichnet. Die Botschaft: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven nicht nur nebeneinander existieren, sondern in Gesprächen miteinander ausgetauscht werden. Gemeinsam mit Dirk Stenkamp, Jürgen Himmelsbach und Ringo Schmelzer setzte sie ein Zeichen, das auch ihren Blick auf Veränderung definiert: „Transformation gelingt nur, wenn wir uns trauen, Fragen zu stellen, Risiken offen zu benennen und Probleme transparent zu diskutieren. So entsteht die Offenheit, die uns gemeinsam voranbringt.“ Dies ist auch der Kern ihrer HR-Arbeit in der TÜV NORD GROUP.

Wichtiges Engagement: Die TÜV NORD GROUP war Initiativpartner für das Demokratie-Dinner in Berlin: v.l.n.r.: Daniel Müller (Konzernrepräsentanz), Jürgen Himmelsbach (Finanzvorstand), Ringo Schmelzer (Chief Operating Officer), Tuesday Porter (Leiterin Konzernrepräsentanz), Ruth Moschner (Moderation), Dr. Dirk Stenkamp (Vorsitzender des Vorstands), Inga Dransfeld-Haase (Personalvorständin und Arbeitsdirektorin). Bilder: Phil Dera für Holtzbrinck Berlin

Lernen, wo in der TÜV NORD GROUP Wertschöpfung entsteht

Seit ihrem Start am 1. September kümmert sie sich darum, das TÜV NORD-Geschäft kennenzulernen: Ob bei einer Aufzugsprüfung, im internationalen Austausch oder in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Bereichen – sie möchte wissen, wie das Unternehmen funktioniert. Und wer es trägt. Das sind natürlich die Mitarbeitenden, die Sachverständigen, Prüfer:innen und Gutachter:innen, Pädagog:innen, Ärzt:innen und viele andere. Gerade hat sie David Werner von TÜV NORD Systems bei einer Aufzugsprüfung in Hannover begleitet, ein Termin an einer TÜV NORD Station ist für Januar fest vereinbart. In Kürze steht ein erster Besuch bei TÜV NORD Hellas an und bei TÜV NORD Nederland war sie im November, nach und nach sollen weitere internationale Aufenthalte folgen.
Zum Schluss noch einmal zum Sport: Wenn sie gefragt wird, für welchen deutschen Fußballverein ihr Herz schlägt, gibt es eine schnelle Antwort: „Ruhrpotthelden“, die sich für Kinder einsetzen, und unsere TÜV NORD-Mannschaften beim Fußballturnier natürlich.

Austausch mit Aufzugsprüfer David Werner von TÜV NORD Systems, den Inga Dransfeld-Haase bei einer Aufzugsprüfung in Hannover begleitet hat.

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  • Anonymous Dezember 10, 2025

    Herzlichen Dank für den Beitrag! Eine ausgezeichnete Ausgabe, die wunderbar einige Facetten unserer Vielfalt zeigt!

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