Himmel und Erde im Blick
Marcus Krechel ist ein Kollege, der sowohl die Erde als auch den Himmel im Blick hat. Als leidenschaftlicher Hobbyfotograf fängt er die Schönheit der Natur und des Universums ein. Doch nicht nur in seiner Freizeit ist Marcus Krechel ein Meister der Präzision und des Details. Beruflich ist er bei TÜVIT als Leiter der Business Entity Evaluation & Validation tätig und sorgt dafür, dass IT-Sicherheitsprodukte höchsten Standards entsprechen.
Schon als Kind war Marcus Krechel von der Fotografie fasziniert. Mit einer einfachen Ritsch-ratsch-Pocketkamera begann seine Reise, die ihn heute zu beeindruckenden Landschaften und faszinierenden Tierbeobachtungen führt. „Die Fotografie ist für mich auch ein Ausgleich zum Arbeitsleben“, erklärt er. „In der Natur finde ich Ruhe und kann gleichzeitig meinem Hobby nachgehen.“ Ob Puffins (Papageitaucher) vor den Küsten Islands oder majestätische Wale in der kalifornischen Monterey Bay – Marcus Krechel versteht es, die besonderen Momente einzufangen.
Besonders spannend ist auch seine Astrofotografie. Mit guter Planung, viel Geduld und einem Teleobjektiv gelingt es ihm, die Krater des Mondes oder mit einem Weitwinkelobjektiv die Milchstraße zu fotografieren. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man nachts unter dem Sternenhimmel steht und die Kamera die Schönheit des Universums einfängt“, schwärmt Marcus Krechel. Diese Momente der Ruhe sind für ihn der perfekte Ausgleich zu seinem anspruchsvollen Beruf.
Bei TÜVIT leitet der Physiker ein Team von rund 50 Mitarbeitenden, das sich mit Cybersecurity und der Prüfung von IT-Sicherheitsprodukten beschäftigt. „Wir machen die Welt sicherer, indem wir mit unseren Expert:innen den Source-Code von IT-Sicherheitsprodukten analysieren, Bits und Bytes beim Testen drehen und uns Prozesse bis zur sicheren Auslieferung anschauen – in Deutschland und rund um die Welt, bei führenden Technologieunternehmen in den verschiedensten Branchen. Unsere Arbeit leistet einen bedeutenden Beitrag für die IT-Sicherheit von Daten und kritischen Infrastrukturen“, so Marcus Krechel. Dabei ist es ihm wichtig, nicht nur nach bestehenden State-of-the-Art-Standards zu prüfen, sondern auch die Standards von morgen mitzugestalten. „Wir arbeiten eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen, um IT-Sicherheitsanforderungen der Zukunft zu definieren, auch für die Energiewende“, sagt Marcus Krechel stolz.
Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man nachts unter dem Sternenhimmel steht und die Kamera die Schönheit des Universums einfängt.
Die Verbindung von Beruf und Hobby zeigt sich bei ihm auch im Bereich Space. Bei der Arbeit hat er den eher unsichtbaren Bereich Cybersecurity im Blick, bei seinem Hobby sind es dann die sichtbaren Elemente des Weltraums und der Natur. Und auch in der Art und Weise, wie Marcus Krechel seine Fotos archiviert, gibt es Verbindungen zum beruflichen Umfeld. Mithilfe von KI-gestützten Programmen organisiert er seine umfangreiche Fotosammlung und kann gezielt nach bestimmten Motiven suchen. „Es ist faszinierend, wie die Technologie uns dabei unterstützt, Ordnung in die große Anzahl von Fotos zu bringen“, erklärt er. Damit wird die Suche nach bestimmten Motiven einfacher. „Wenn ich beispielsweise Fotos von meinen Kindern zusammen mit Oma und Opa aus einem bestimmten Jahr suche, auf denen alle lächeln, dann beauftrage ich die KI damit“, so Marcus Krechel.
Früher hat er seine Freunde bei einem Diashow-Abend mit seinen Aufnahmen begeistert, heute „blättert“ er die Bilder per Klick oder Sprachbefehl auf einem Smart-TV oder mit einem Beamer weiter. Begegnungen mit anderen schätzt Marcus Krechel aber nicht nur beim Anschauen der Ergebnisse. Er ist auch beim Fotografieren nicht immer allein unterwegs, wenn er besondere Momente einfängt. Seine Frau begleitet ihn oft und hat das Drehen von Videos für sich entdeckt, während Marcus fotografiert. „Es ist schön, diese Erlebnisse zu teilen“, sagt er. Auch mit Freunden zieht er manchmal los, um besondere Momente festzuhalten. Doch nicht jeder in der Familie teilt seine Begeisterung uneingeschränkt. Sein Sohn hat schon einmal scherzhaft bemerkt, dass er das ständige „klick, klick, klick“ nicht mehr hören kann. Mit weiterentwickelter Technik fällt das Klicken inzwischen leiser aus. Marcus Krechel ist auf dem neuesten Stand der Technik: Er verfügt über eine digitale Vollformatkamera mit verschiedenen Objektiven von 12 mm bis 600 mm Brennweite und für die Perspektive von oben nutzt er eine Drohne mit verschiedenen Objektiven und Filtern. In seiner Kamerasammlung sind aber auch alte Erinnerungsstücke aus analogen Zeiten – voll funktionsfähig und jederzeit bereit zum Fotografieren.
Ob im Büro oder unter dem Sternenhimmel – Marcus Krechel ist stets fokussiert auf der Suche nach dem optimalen Moment.